Yoga

YogaWer von uns denkt bei Yoga nicht sofort an komplizierte Übungen und Verrenkungen, die einem zum Menschlichen Knoten machen. Es mag wohl für Außenstehende schmerzhaft und unangenehm wirken, doch Yoga hat genau die gegenteilige Wirkung auf den Praktizierenden. Nicht um sonst ist diese Jahrhundert alte Lehre immer noch so verbreitet. Natürlich beginnt man als Anfänger mit zunächst leichten Übungen und steigert dann mit dem Grad seines Könnens immer weiter empor. Es soll um die 3000 Yogaübungen geben, doch dient diese Zahl nur der leichten Orientierung, es im indischen Raum ein Unzahl an Yogameistern geben soll. Yoga ist und war in den asiatischen Ländern sehr verbreitet und reicht mit ihrem Ursprung noch ca. 700 v. Chr. in den alten Upanishaden einer Sammlung philosophischer Schriften des Hinduismus, wo bereits die ersten Atemübungen angeführt waren, die als Meditationshilfe dienten. Die besagten Atemübungen beim Yoga sind auch ohne körperliche Übungen ein toller Weg um zu entspannen und gleichzeitig dabei seinen Inneren Mittelpunkt in sich zu finden. Diese kleinen und unscheinbaren Atemtechniken lassen sich sowohl im Büro, im Auto oder auch Abends vor dem Fernseher ohne großen Aufwand ausüben. Den mit dem Atem kommt auch die Entspannung. Wenn man im Internet den Begriff Yoga sucht findet man eine Unzahl an Seiten, die von Informationen über Kurse bis hin zu Grundübungen für Anfänger zum ausdrucken. Wie bei allem gilt auch hier Vorsicht geboten. Nicht jeder der sich gleich Yogalehrer oder sogar Meister nennt ist auch tatsächlich einer, der in der Lage ist Sie bei ihren Übungen zu unterstützen. Auch selbst direkt los zu legen ist keine gute Idee. Yoga ist nicht umsonst eine Lehre, deren Beherrschung fast ein ganzes Menschenleben ausfüllen kann. Durch die Schwierigkeitsgrade ist man stets gefordert, ob körperlich oder geistig. Falls man sich wirklich für Yoga interessiert kann man sich gut in zahlreichen Büchern informieren und sich ein Wissen an lesen, dass nicht jeder hat. Was Sie über Yoga im kurzen Wissen sollten. Der Begriff Yoga ansich wurde zum aller ersten Mal schon um 400 v. Chr. in den mittleren Upanishaden erwähnt, der bereits Teile des späteren Yogasystems enthielt. Im Hinduismus und da besonders im Mahabharata einem bekannten indischen Epos nimmt Yoga ca. 300 v. Chr. Einen ganz wichtigen Platz ein. Erst im 2. oder 4. Jahrhundert v. Chr. stellte Patanjali die Yoga-Überlieferungen in 194 kurzen Werken, die anschließend auf vier Bücher aufgeteilt wurden, zusammen. Die sogenannten Sutras sind auch als die Merksprüche des Yoga bekannt und weit verbreitet. Yoga galt als eine Art spiritueller Weg, dessen Ziel es ist die Erleuchtung durch einfache Meditation zu finden. So entstanden mit der Zeit die Asanas, mit dem Ziel den eigenen Körper zu kräftigen, damit dieser die lange Zeit der Meditationssitzes (Lotossitz) ohne gröbere Beschwerden überdauern konnte. Über die Jahrhunderte hinweg entwickelten sich die Asanas weiter, bis sich letztendlich das Yoga von Heute entstand. In der heutigen Zeit genießt Yoga einen hohen Stellenwert. Wenn man in unseren so schnelllebigen Zeit den Begriff Yoga hört, denkt man sofort an Wellness und eine Gesunde Lebensweise. Nicht um sonst ist Yoga bei den Prominenten und Reichen, ob Sänger, Schauspieler oder auch der einfache Spitzenmanager mit wenig Zeit aber viel Geld so stark angesagt. Leider dient Yoga mittlerweile eher einem Modephänomen sich und seinen Körper vor dem Altern zu schützen. Es liegt jedoch im Auge des Betrachters, ob es auch tatsächlich diese Wirkung erzielt. Vor allem in der hektischen Gesellschaft in der wir leben findet Yoga einen regen Anklang. Der Begriff ''Yoga'' bedeutet im indischen ''das Gehirn'', was auch die Philosophie erklärt, die aus dem Hinduismus und Teilen des Buddismus entstammt. Spirituelle Erleuchtung für sein Leben und dem eigenen ich zu finden ist bestimmt ein langer Weg, man muss nur aufbrechen und ihn gehen. Es mag sehr große Unterschiede in den Religionen und Weltanschauungen geben, jedoch wird mittlerweile fast auf der ganzen Welt Yoga praktiziert. Die Yogaübungen von Heute verfolgen das Ziel, den Körper, den Geist und auch die Seele in Einklang zu bringen. Yoga kann auch nachweislich positive Effekte bzw. Linderung auf die physische und psychische Gesundheit haben. Wie bei Durchblutungsstörungen, Schlafstörungen, Depression, chronischen Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen. Denn es gibt sogar spezielle Yogaübungen für Schwangere und auch Babys. Ob Yoga wirklich hilft oder nicht jeder sollte es für sich entscheiden, denn wie heißt es so schön der Weg ist das Ziel.

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